„Frere Diabolo” von Markus Wiegand (2001)

b_frere_plakat

Julia Eckenhoff lebt zusammen mit ihren beiden Freundinnen Nina und Kathrin in einer kleinen WG in bester Lage in Freiburg. Das eigentlich normal verlaufende Leben der drei Frauen wird allerdings überschattet von der herrischen Vermieterin Frau von Stahl und erfährt eine dramatische Wendung als Frau von Stahl beschließt, einen neuen Mitbewohner in die WG zu plazieren, damit sie mehr Gewinn abwirft.

Was Frau von Stahl nicht wissen kann, ist, daß der neue Mitbewohner ein Abgesandter der Hölle ist. Der ist im Auftrag seines Herrn dort, der um die Seele Julias mit Gottvater gewettet hat – aus Langeweile.

Leider paßt der Körper, den Luzifer für seinen Diener ausgesucht hat, demselbigen nicht – und überhaupt ist dieser charmante, aber auch überaus bösartige Tölpel mit seiner Aufgabe weidlich überfordert.

Erschwerend kommt dazu, daß Julia ihn ihren Freundinnen als Paul vorstellt, ihren Freund – der allerdings nur in ihrer Fantasie existiert.

Nina, die handfeste Freundin Julias, kann "Paul" auf Anhieb nicht ausstehen, während Kathrin entdeckt, daß "Paul" auch Ihr selbst gefallen könnte...

So kommt es wie es kommen muss – ein Mord, mehrere Mordversuche und besonders schwerwiegende Fälle von aktiver Sterbehilfe, bis schließlich Gottvater dazwischen haut, und alles nur noch schlimmer macht...

Besetzung
Buch und RegieMarkus Wiegand
Frere DiaboloNikolai Radke
Julia EckenhoffVerena Niesmann
Kathrin WahrendorfSonja Masbaum
Nina SchmidtClaudia Wäsch
Frau von StahlDaniela Willke
Die Stimme LuzifersCarsten Schrödter
AudioeffekteMalte Krug
LichttechnikChristoph Schnerch
Special EffectsStefan Damm

Szenenfotos

Pressestimmen

 

Spritzige Dialoge, präzise und pointiert

Kritik der Braunschweiger Zeitung vom 19.11.2001 von Charles Benecke zum Stück “Frere Diabolo“:   Nach der gelungenen Spukparodie “Das Gespenst von Canterville” präsentiert der Braunschweiger Bühnenautor Markus Wiegand mit “Frere Diabolo” jetzt eine romantische Komödie mit rabenschwarzem Humor, deren Aufführung am Wochenende im ausverkauften Aktionstheater in der Ekbertstraße 14 durch die Theatergruppe “Fanferlüsch” (Regie:Markus Wiegand) Premiere hatte.

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