„Der stumme Diener”
von Harold Pinter
Zum Stück

Das Plakat (Illustration: Andreas Liss, Gestaltung: Carsten Schrödter)

Pressefoto.
Inhalt
Ben und Gus warten wie schon so oft in einem Zimmer in irgendeiner Stadt auf weitere Anweisungen,
denn sie haben noch einen Job zu erledigen. Allerdings geraten die routinierten Abläufe des
eingespielten Duos ins Schlingern, denn irgendetwas ist anders als sonst.
„Was ist hier los, Ben?”
„Hör auf nachzudenken, mach deinen Job und halt' die Klappe.”
Vertraute Hierarchien werden endgültig in Frage gestellt, wenn der stumme Diener beginnt,
unerfüllbare Forderungen zu stellen …
Zum Stück
„Der stumme Diener” („Dumb Waiter”) wurde 1959 uraufgeführt
– der Schrecken des Dritten Reiches und der Wiederaufbau prägten noch die Zeit und
spiegelte sich auch in der Meinung zu Hierarchie, Obrigkeit und Gehorsam wider. Der Einakter wurde
1987 von Robert Altman mit John Travolta und Tom Conti verfilmt.
Zum Autor
Harold Pinter ist neben Samuel Beckett und Eugene Ionesco der bekannteste Vertreter des Absurden
Theaters und zählt zu den meistgespielten englischen Dramatikern auf deutschen Bühnen.
Der 2005 mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Literat versteht es, die existenzielle Unsicherheit in einer
undurchschaubaren Realität darzustellen. Seine Stücke thematisieren häufig Gewalt-
und Abhängigkeitsverhältnisse. In ihnen erweist sich die alltägliche Wirklichkeit oft
als doppelbödig, wenn die Dialoge mehr verdecken, als sie preisgeben.
Besetzung
| Ben |
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Carsten Schrödter (12) |
| Gus |
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Christian Löchte (5) |
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Die in Klammern stehenden Zahlen hinter den Namen der Mitwirkenden beziffern die Anzahl der
bis dato von ihnen mitgespielten Stücke.
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Inszenierung
| Regie |
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Carsten Schrödter, Christian Löchte |
| Bühnenbild |
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Stefan Damm, Christian Löchte |
| Licht |
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Carsten Schrödter, Christian Löchte |
| Tontechnik |
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Malte Krug |
Einen herzlichen Dank an Andreas Liss für die großartige Illustration. Nicht
minder gilt unser Dank Herrn Andreas Ronge für gewissen Freiraum.
Vielen Dank auch an die Helfer von Fanferlüsch vor und hinter der Bühne.