Lauter Leichen unterm Rosenbeet

Kritik der Braunschweiger Zeitung
vom 03.12.2008
von Harald Hilpert
zum Stück „Schau nicht unters Rosenbeet„:

 

Premiere der Theatergruppe Fanferlüsch mit der Kriminal-Komödie : „Schau nicht unters Rosenbeet

Die Henk-Familie ist schon eine sonderbare Sippe. Die sechs Nachkommen des jüngst verstorbenen Oberhauptes Septimus wohnen im düsteren Monument House.

Überall mysteriös bewegliche Bücherregale ohne Bücher. Ein merkwürdig steifer Rechtsanwalt näselt etwas von einem Testament, und aus dem Keller ertönt zwischendurch und in den zwei Pausen schauerliches Wolfsgejaule. weiterlesen

Die Angst der Killer beim Warten auf das Opfer

f_std_230Kritik der Braunschweiger Zeitung
vom 26. Juni 2008
von Harald Hilpert
zum Stück „Der stumme Diener

 

Auf Gabelstapler-Paletten haben zwei düstere Typen ihr Ruhelager aufgeschlagen. Eine wiederlich ungemütliche Absteige, in der sich die Öffnung für einen Speiseaufzug befindet.

Er wird in Harold Pinters spannendem Einakter auf geheimnisvolle Weise „Der stumme Diener” sein. Doch das merkt man erst später. Zunächst ist da nur merkwürdige Stille. weiterlesen

Ein Millionär aus Versehen

Kritik der Braunschweiger Zeitung
vom 05.12.2007
von Harald Hilpert
zum Stück „Drei Männer im Schnee„:

 

Die Theatergruppe „Fanferlüsch“ spielte die Komödie „Drei Männer im Schnee“ nach Erich Kästner

Ein Telefonanruf, der unfreiwillig unterbrochen wird und daher nicht vollständig den Adressaten erreicht, ist der Moment, der den Ulk auslöst. Millionärstochter Hilde setzt die alles verwirrende Komikmechanik in Gang. Erich Kästner hat sie in seinem Roman „Drei Männer im Schnee“ konstruiert, und Charles Lewinsky hat sie für Film und Boulevard-Bühne erfolgreich bearbeitet. weiterlesen

Zwei zänkische Taifune im öden Ehebett

Kritik der Braunschweiger Zeitung
vom 21.11.2006
von Aneka Schult
zum Stück „Schlafzimmergäste„:

 

Die Theatergruppe Fanferlüsch als Ayckbourns „Schlafzimmergäste“ in der Brücke

Alle Verstrickungen geschehen im Bett. Zumindest in Alan Ayckbourns Stück „Die Schlafzimmergäste„. Dabei geht es nur bedingt um Unzucht und Sex. Großbritanniens populärster Gegenwartsdramatiker wagt lüsterne Blicke in den intimsten Bereich, und findet – das Chaos. Tragisch-komische Betriebsamkeit, aufgeführt von der Theatergruppe Fanferlüsch in der „Brücke“. weiterlesen

Uni-Theater: Gespenster bringt man nicht so leicht um

Artikel der Braunschweiger Zeitung
vom 17.11.2005
von Nicole Holzhauser
zum Stück „Das Gespenst von Canterville„:

 

Gruppe „Fanferlüsch“ lädt zu Vorstellungen ein – Bei den Proben kam sogar die Polizei.

Das Uni-Theater Fanferlüsch spielt am Wochenende „Das Gespenst von Canterville“ von Markus Wiegand nach Oscar Wilde im Kulturinstitut „Die Brücke“. Ein Besuch bei den Proben.

Ein lautes Poltern schallt durch den großen Saal im Braunschweiger Grotriangebäude: Mit grimmigem Gesichtsausdruck springt Florian Bock mit einem Spitzholz bewaffnet auf zwei Stühle. Der Politikstudent will den hilflos auf dem Tisch liegenden Carsten Schrödter pfählen. Dabei rutscht er ab und fällt – in schallendes Gelächter. weiterlesen